PräsentationReferat · Klasse 9
Fach: Informatik / Ethik Vortragsdauer ≈ 8 Min
Referat · Informatik & Ethik

Künstliche Intelligenz
im Alltag

Wie Algorithmen längst mitentscheiden, was wir sehen, hören und tun — und was das für uns bedeutet.

Vorgetragen von Lena M. · 9b · Schuljahr 2025/26
02 Überblick

Was euch erwartet

Fünf Stationen — von der Grundidee bis zur Frage, wie wir verantwortungsvoll mit KI umgehen.

01Was ist KI?Die Idee hinter der Technik
02KI im ZuhauseSmart Home & Sprachassistenten
03Schule & BerufLernen und Arbeiten mit KI
04Chancen & RisikenZwei Seiten einer Medaille
05Fazit & QuellenWas wir mitnehmen
03 Grundlagen

Was ist Künstliche Intelligenz?

KI sind Computerprogramme, die aus Beispielen lernen, statt für jede Situation fest programmiert zu werden.

  • Lernen aus Daten. Das Programm erkennt Muster in tausenden Beispielen — etwa in Fotos von Katzen und Hunden.
  • Ein Modell entsteht. Aus den Mustern bildet sich eine Art Regelwerk, das auf neue Fälle angewendet wird.
  • Kein echtes „Verstehen". KI rechnet Wahrscheinlichkeiten aus — sie „denkt" nicht wie ein Mensch.
So funktioniert es
Daten Beispiele Modell lernt Muster Ergebnis Antwort

Beispiel: Aus vielen markierten Fotos lernt das Modell, auf einem neuen Bild selbst zu erkennen, ob ein Hund darauf ist.

04 Smart Home

KI im Zuhause

Vom „Alexa, mach das Licht an" bis zum Thermostat, das eure Gewohnheiten kennt — KI steckt in vielen Alltagsgeräten.

  • Sprachassistenten. Alexa, Siri & Google verstehen gesprochene Sprache und steuern Musik, Timer und Geräte.
  • Empfehlungen. Netflix, YouTube und Spotify schlagen vor, was uns gefallen könnte — auf Basis dessen, was wir schauen und hören.
  • Smarte Haustechnik. Thermostate und Saugroboter lernen Räume und Tagesabläufe und passen sich an.
Zahlen aus Deutschland
43 %
der Haushalte nutzen mindestens ein Smart-Home-Gerät.
1,5 Mrd.
Sprachassistenten sind weltweit im Einsatz.
70 %
der Netflix-Ansichten starten über eine Empfehlung.
05 Lernen & Arbeiten

KI in Schule & Beruf

KI ist kein Ersatz fürs Denken — aber ein Werkzeug, das Routine abnimmt und beim Lernen unterstützt.

  • Lernhilfe. Chatbots erklären schwierige Themen Schritt für Schritt und in eigenem Tempo.
  • Übersetzen & Schreiben. Werkzeuge helfen bei Fremdsprachen, Rechtschreibung und beim Strukturieren von Texten.
  • Im Beruf. KI sortiert E-Mails, erstellt Entwürfe und wertet Daten aus — der Mensch prüft und entscheidet.
  • Neue Regeln nötig. Was ist eigene Leistung, was ist KI? Schulen brauchen klare Absprachen.
Werkzeug — nicht Autopilot
  • Gut: KI als Nachhilfe, die rund um die Uhr geduldig erklärt.
  • Vorsicht: Blind abschreiben heißt, nichts zu lernen — und Fehler zu übernehmen.
  • Regel: Erst selbst denken, dann KI zum Prüfen und Verbessern nutzen.
06 Abwägung

Chancen & Risiken

Wie fast jede große Technik hat KI zwei Seiten. Entscheidend ist, wie wir sie einsetzen.

Chancen

  • Medizin. Früherkennung von Krankheiten auf Röntgen- und MRT-Bildern.
  • Barrierefreiheit. Vorlese- und Übersetzungshilfen für mehr Teilhabe.
  • Zeit sparen. Routineaufgaben werden schneller erledigt.

Risiken

  • Datenschutz. Viele Geräte sammeln persönliche Daten.
  • Fake & Fehler. Deepfakes und falsche Antworten wirken täuschend echt.
  • Abhängigkeit. Wer alles auslagert, verlernt Fähigkeiten.
07 Abschluss

Fazit & Quellen

KI ist längst Teil unseres Alltags — als Werkzeug, das wir verstehen und bewusst steuern sollten.

  • KI ist ein Werkzeug, kein denkender Mensch — sie erkennt Muster, entscheidet aber nicht moralisch.
  • Der Mensch bleibt verantwortlich. Wir bestimmen, wofür KI genutzt wird und prüfen ihre Ergebnisse.
  • Wissen schützt. Wer versteht, wie KI arbeitet, erkennt Chancen und durchschaut Risiken.
Quellen
  • Bitkom (2024): „Smart Home in Deutschland" — bitkom.org
  • Bundeszentrale für politische Bildung: „Künstliche Intelligenz" — bpb.de
  • Statista (2024): Sprachassistenten & Streaming-Nutzung
  • UNESCO (2023): Empfehlung zur Ethik der KI
  • Klett MINT: „KI verstehen" — Unterrichtsmaterial
So sagst du es